Wenn es mal wieder schnell gehen muss… – so geht progressives Marketing

18. November 2025

Progressives Marketing

Manchmal passieren Dinge, bei denen man denkt: „Das kann man sich nicht ausdenken.“
So wie beim Einbruch in den Louvre, als plötzlich auf Fotos zu sehen war, dass die Einbrecher einen Autokran der Firma Böcker Maschinenwerke GmbH aus Werne benutzt haben.

Und was hat der Hersteller von Hebebühnen „Böcker“ gemacht?
Anstatt das zu ignorieren, haben sie blitzschnell mit einem humorvollen Social-Media-Post reagiert:

„Wenn’s mal wieder schnell gehen muss.“

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Quelle: @boeckermaschinenwerke auf Instagram, Post vom 20.10.2025, abgerufen am 30.10.2025
(https://www.instagram.com/p/DQBr9Xdgp_D/)

Dazu das Foto ihres Autokrans vor dem Louvre am Tag des Einbruchs.
Einfach, frech und perfekt getimed. Ein perfektes Beispiel für progressives Marketing. Und auf Social Media kam es richtig gut an!

Was ist eigentlich „Progressives Marketing“?

Progressives Marketing bedeutet: schnell denken, mutig handeln und mit der Zeit gehen.
Es geht darum, aktuelle Ereignisse oder Trends aufzugreifen und sie auf die eigene Marke zu beziehen.

Also nicht Wochen warten, bis die nächste geplante Kampagne kommt,
sondern spontan reagieren, um echt, kreativ und sympathisch zu wirken.

Warum das funktioniert

Solche Aktionen kommen gut an, weil sie zeigen:
Hier steckt kein anonymer Konzern dahinter, sondern Menschen mit Humor und Gespür für den Moment.

Marken, die so reagieren,

  • wirken nahbarer,
  • bleiben im Gedächtnis,
  • und erzeugen echte Aufmerksamkeit, ganz ohne große Werbebudgets.

Wenn Werbung mitredet: Rügenwalder Mühle und die “WuarScht”

Ein weiteres gutes Beispiel für progressives Marketing liefert Rügenwalder Mühle.
Nach der großen EU-Diskussion darüber, ob vegane Produkte überhaupt Namen wie Schnitzel oder Wurst tragen dürfen, hat die Marke mit einer genialen Werbung reagiert.

In einer Anzeige präsentiert Rügenwalder eine vegane Wurst mit dem Namen „WuarScht“ und dazu die Schlagzeile:

„Liebe EU, wenn’s keine Wurst ist – was dann?“

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Das Beste daran: Auf dem Plakat sind echte Vorschläge aus der Community abgebildet, also Ideen, wie man eine vegane „Wurst“ sonst nennen könnte. Von „NoWurst“ bis „Bratdings“ ist alles mit dabei.

Auch diese Aktion wurde in den Sozialen Medien begeistert aufgenommen, weil sie einfach perfekt funktioniert. Statt zu protestieren, haben sie das Thema spielerisch aufgegriffen und ihre Community mit einbezogen.

Unser Fazit

Progressives Marketing ist nichts, was man planen kann, aber man kann dafür bereit sein.
Wer Trends beobachtet und den Mut hat, spontan zu reagieren, kann aus einem Moment richtig viel rausholen.

Unsere Beispiele zeigen: Schnelligkeit + Kreativität = starke Marke.

Und manchmal reicht eben schon ein Satz wie

„Wenn’s mal wieder schnell gehen muss.“
um das ganze Internet schmunzeln zu lassen!

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